Ich bin,
ein Hauch des Windes, verweht und doch verweilend,
ein Tropfen im Fluss, der die Zeit umarmt,
ein Stein, der schweigt und dennoch spricht,
verwurzelt tief, doch vom Himmel berührt.
Ich bin,
ein Flüstern der Blätter im endlosen Tanz,
ein Schatten der Wolken auf wanderndem Licht,
ein Baum, der in Stürmen nicht fällt,
weil seine Wurzeln den Himmel ahnen.
Ich bin,
ein Teil der Erde, zugeschnitten in Stein,
ein Echo des Wassers, das trägt und zerstiebt,
ein Funkeln im Tau, ein Ruf in der Weite,
gehöre zum Wind – und vergeh’ doch nicht.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]