Winzig bunte Steine
vor dem Auge liegen,
in die Hände genommen
ungleich schwer sie wiegen.

Ein Stein vor dem andern
darüber, darunter,
gemischt wie geordnet
verloren, mitunter.

Abschnitte des Lebens
die sinnvoll nicht wären,
von Schatten begleitet
würden Torheit gewähren.

Es fügt sich im Dasein
zu Muster und Form,
der Menschen Charakter
eingehend enorm.

Am Ende der Tage
vom Leben so gewollt,
die Augen geschlossen
kein Steinchen mehr rollt

aus dem Mosaik des Lebens....

© Teresa Ruebli


© Teresa Ruebli


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Kommentare zu "Lebens-Mosaik"

Re: Lebens-Mosaik

Autor:   Datum: 27.03.2015 21:58 Uhr

Kommentar: Ein Gedicht wie ein Fluss, ein ewiger...

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