Unser Leben

Unser Leben, nur ein flüchtiger Moment,
wie der Sand, der durch eine Sanduhr rinnt.
Ein Bach, der im Meer versinkt,
eine Melodie, die langsam verklingt.
Eine Sternschnuppe, die am Himmel vergeht,
eine Wolke, die vom Winde verweht.

Eine Kerze, deren Docht abgebrannt,
den Weg, den wir gehen allesamt,
zeigt uns dasselbe Ziel.
Es ist kein Gewinnspiel,
auch wenn wir danach streben,
es wird keinen Gewinner geben.


© Soso


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Beschreibung des Autors zu "Unser Leben"

Ein Menschenleben ist ein Augenzwinkern im Universum,
ein flüchtiger Moment. Das Leben ist zu kostbar,
um es nicht zu genießen, mit seinen Lieben zusammen zu sein,
zu feiern und zu lieben.

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Kommentare zu "Unser Leben"

Re: Unser Leben

Autor: Alf Glocker   Datum: 17.05.2020 17:07 Uhr

Kommentar: ...aber nachdem Zeit relativ ist, lebt jeder Mensch ebenso lange wie das Universum...
(bei Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit gibt es keine Zeit mehr - das Universum ist verschwunden)

herzliche Grüße
aus einer anderen
Dimension

Alf

Re: Unser Leben

Autor: Sonja Soller   Datum: 17.05.2020 17:14 Uhr

Kommentar: Danke für die Aufklärung, lieber Alf,
in welcher Form erscheint der Mensch in einem Universum, das verschwindet, also nicht da ist????????

Re: Unser Leben

Autor: Mark Widmaier   Datum: 17.05.2020 17:37 Uhr

Kommentar: Sehr schönes Gedicht, liebe Sonja, wobei ein Durchschnittsalter von 80 Jahren schon mehr als nur ein Moment ist und es schon Gewinner geben kann. Bezogen auf das Universum sind wir klein, da hast Du Recht, aber gerade durch die Kraft des Kosmos werden wir letztlich doch auch groß und gelungen zu einzigartiger Stärke. Ich weiß ja, dass wir beide daran glauben ;-)
Herzliche Grüße von Mark

Re: Unser Leben

Autor: Sonja Soller   Datum: 17.05.2020 19:59 Uhr

Kommentar: Lieber Alf, lieber Mark,
es scheint, ich habe mich etwas unverständlich ausgedrückt. Wir gehen alle dem gleichen Ziel entgegen und sehen uns irgendwann die Radischen von unten an. Jetzt verstanden?

Es grüßt der unverstandene Norden, Sonja

Re: Unser Leben

Autor: IchWillKeinenNamen   Datum: 18.05.2020 10:15 Uhr

Kommentar: Ja, was bleibt zum Schluss? Ein Bild, ein paar Klänge einer alten Platte, ein Geruch - vielleicht von Kerzenwachs, vielleicht vom Sand am Meer.
Ein schöntrauriges Gedicht, es gefällt mir, aber mir fehlen ein wenig die anderen Menschen; die anderen Sandkörner in der Sanduhr sozusagen.
Den Weg gehen wir allesamt, ja, aber nicht alleine. Nicht umsonst.

Liebe Grüße
von einem anderen Sandkorn

Re: Unser Leben

Autor: Sonja Soller   Datum: 18.05.2020 10:54 Uhr

Kommentar: Mein Gedicht will sagen, das jeder, der lebt, irgendwann es nicht mehr tut, und den letzten Weg geht er allein, wenn ihm wahrscheinlich auch jemand die Hand hält.
( aber das ist ein anderes Gedicht)

Liebe Grüße aus dem Norden, Sonja

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