Der Tag brannte
in den Abend hinein
orange rote Flammen

Es schweigt windstill
der Olivenhain

Verglüht der
letzte Sonnenstrahl

Von Ferne ruft der
Mond den kühlen Atem

Zikaden Stimmen
schwingen sich
von Ast zu Ast

Das Glück hat seine
Stunde verpasst

Auf einem Felsen zu
lange geträumt

Die Stunden haben
die Zeit verblasst

Soweit haben
wir die Ewigkeit
uns nicht gedacht

Als wir unseren
Himmel anschauten

Vergriffen die Sterne
und doch, wenn ich

So sinne zwischen
meinen Träumen,

Jeder Tag wächst von
neuem aus der Nacht.


© Jürgen Skupniewski-Fernandez


7 Lesern gefällt dieser Text.











Kommentare zu "Nicht lange durstest Du noch"

Re: Nicht lange durstest Du noch

Autor: Wolfgang Sonntag   Datum: 02.10.2019 16:39 Uhr

Kommentar: Gerade habe ich mich ausgeloggt, da habe ich dein wunderschönes Werk gelesen, lieber Jürgen. Es trägt mich, man schwebt ... wohin? ... egal, man fühlt sich wohl, wenn man es liest.
Da lohnt sich das Einloggen und dir von Herzen einen Daumen hoch zu geben.
Liebe Grüße Wolfgang

Re: Nicht lange durstest Du noch

Autor: possum   Datum: 03.10.2019 3:16 Uhr

Kommentar: Ja hier fühlt man sich sehr wohl,

lieben Gruß!

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