Der Junge dort am Straßenrand,
wie jeden Tag er wartet gebannt.
Blickt umher, den Autos nach
bis einer hält und mit ihm’s macht.
So er sich am leben hält,
was ist das für eine grausame Welt.
So jung und schön wie er doch ist,
ihn denn wirklich keiner vermisst?
Wo ist sein Heim ich rätsel Tag für Tag,
doch traue nich’ , ihm danach frag.
Wie gerne würde ich ihn Retten,
von der straß’ aus seinen Ketten.
Jetzt es hält ein Auto vor ihm,
Bitte gehe nicht mit ihn.
Ich nicht länger kann ertragen,
wie können Menschen dies nur Wagen.
Er noch ein Kind, jeder verschließt die Augen.
Wozu die Menschen in dieser Welt noch taugen?
Nein so kann`s nicht weiterlaufen,
darf seinen Körper nicht verkaufen.
Seine Finger berühren die Tür,
tust du`s für leben, Geld oder für die Drogen
bitte sag mir wofür?
Ich kann nicht weiter es ertragen,
muss ihn das doch endlich fragen
Bevor er steigt in diesen Wagen.
Laufe schnell zu ihm dahin,
muss ihn retten das junge Kind.
Meine Finger sein Arm umfassen,
werde ihn nicht mitgehen lassen.
“Wozu tust dies, jeden tag
ich mich das schon solange frag.
Sind es Drogen die dich dazu zwingen
wozu brauchst du dieses Geld so dringend?”
Sein blick liegt schwer in sein Gesicht
er meinen Blick sofort auswich.
“Ich dies nicht tu um zu kaufen mir Drogen,
doch wenn ich's dir sag du denkst ich hab dich belogen”
“Ich werd dir glauben jedes Wort,
die Straße ist kein sicherer Ort”
“Die Wahrheit ist so unglaublich auch,
Ich das Geld für Medikamente brauch.
Meine Schwester ist schwer Krank,
liegt allein im Krankenhaus,
Ich sie will holen, da endlich raus.
Ich und sie , wir ham’  nur uns zwei,
bevor Mutter starb wir waren drei.
Hab gelernt mich selbst zu Hassen,
und alles was sie wollen zuzulassen.
Mein Körper mir nicht wichtig mehr”
Seine Augen voll Trauer, doch sein Blick.. so leer.
“Ich glaube dir und will dir helfen,
ich möchte deine Schwester treffen”
“Wirst du dies wirklich oder lügst du mich an”
“schau mich an und glaube daran”
“so lege ich mein Schicksal in dich,
und hoffe du belügst mich nicht”
“nicht nur bös’ gibt es auf dieser Erd’
Nimm meine Hand, du mein Kind werd”
“Wie kann ich dir nur dafür danken”
“Dein lächeln, dein Blick mehr brauchst du nicht sagen.
Nun komm mein Kind wir sind jetzt zwei”
“Nein so nichts richtig ist, wir jetzt sind wieder drei”
Zusammen sie gehen gemeinsam den Weg,
den das Schicksal in ihre Hände legt.
Rettung soll es geben, für alle Kinder,
Öffnet eure Augen und verschließt sie nicht wieder.


© Darielyoshira


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Kommentare zu "Offene Blicke"

Re: Offene Blicke

Autor: Rebecca   Datum: 19.11.2018 9:39 Uhr

Kommentar: Lieber Dariel,

danke für Deine offenen Texte und Verse! Sie erschüttern.... Wir träumen oft von der heilen Welt und um uns herum passieren zuhauf die schrecklichsten Dinge!

Bei allem Schönen, das uns aufbaut, müssen wir immer eine helfende Hand für den Nächsten haben.

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Tag
Rebecca

Re: Offene Blicke

Autor: Darielyoshira   Datum: 19.11.2018 10:19 Uhr

Kommentar: Vielen lieben dank Rebecca für deine schönen Worte ich wünsche dir auch noch einen wunderbaren Tag!

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