Leicht ist es mit dem Wind zu geh´n,
wenn seicht der Wellengang
und ruhig die tiefe See.
Doch kommt ein Sturm,
wird aus manchem Turm,
ein tönendes Klischee.
Fernab vom Möwengesang,
hört man sein sanftes Fleh`n.
Und die, die ihn einst verrieten,
geraten aus dem Sinn.
Kein Trachten eines Edmond,
kein Sinnen von Dantes.
Was bleibt ist die See.
Es bleibt, es bleibt die raue See,
die nichts verschont.
Das Boot, es treibt dahin
und hat jede Rettung vermieden.
Doch, auch nach vielen Tagen,
bleibt die Hoffnung bestehen.
Im Nebel ohne klare Sicht,
wird der Kahn getragen.
Wird er noch einmal wagen,
im Dunkeln, ohne Licht,
nach Land zu sehen,
oder hat er keine Fragen?
Das Meer ist weit.
Weit, weit ist das Meer,
voller Gefahren und Not.
Es trägt und trägt ab
und führt zu Landverlusten
und führt zu Landfluchten.
Doch, wer gebietet ihm
und rät ihm beim Abendrot?
Wer regiert das weite Meer?
Das Schiff beginnt zu kreuzen
auf dem Weg nach Luv
und lässt alles was beschwert,
weit, weit, hinter sich.
Ins Gesicht peitscht der Wind.
Es peitscht, es peitscht der Wind,
auch er belehrt und klärt
mit jedem weiteren Zuruf.
Und jeder neue Seufzer
wirkt immer etwas leichter.
Wer ist das Auge im Sturm,
wer trägt inmitten der Wellen?
Wer trägt mich und hält?
Es ist der Mikael, der zählt.
Von ihm mag ich erzählen.
Er ist mein starker Turm,
für mich ist er erreichbar.
Er ist mein Lee im Luv.
© Günther Höß
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Regina Wey
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