Es gab so viele unerfüllte Träume,
was fange ich mit ihnen an?
Dein Duft liegt noch in meinen Räumen,
und manchmal wird mir kalt und bang.

Wir teilten zärtlich manche Stunde,
wenn still die Sonne sank am See,
du und ich, wir zwei im Bunde,
die Erinnerung tut noch weh.

Bunt malten wir die Zukunft aus,
bauten Luftschlösser, Stück für Stück,
wir träumten schon vom eignen Haus,
und glaubten fest an unser Glück.

Ich trag die farbenfrohen Bilder,
noch immer tief in mir,
mit der Zeit, wird alles milder,
doch aus dem Uns wurd nie ein Wir.

Die Zeit, mit dir war trotzdem schön,
ich möchte sie nicht missen,
ich muss nun lernen, allein zu gehn,
auch wenn ich wein in meine Kissen.


© Helga Grote


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Beschreibung des Autors zu "Wohin mit meinen Träumen"

Träume, See, Luftschloss, Bilder, allein

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