Ich gehe crashout,
Wenn du mir nicht schreibst.
Und wenn du mir schreiben würdest,
Würde ich auch crashout gehen.
So renne ich immer wieder gegen dieses Regal,
Wo in einem kitschigen Rahmen
Diese Karte hängt,
Die immer runterfällt.
"Wir brauchen die Nacht um die Sterne sehen zu können".
Dazu ein Bild von eine Mädchen mit einem Teddy unterm Sternenhimmel.
Für diese Nächte,
Habe ich zu wenig Sterne gesehen.
Aber das ist okay,
"Leben bedeutet Leiden",
Hat irgendein Philosoph mal gesagt.
Kein Wunder, wieso sich keiner freiwillig dazu entscheidet.
Darüber hängt eine halbfertige Zeichnung von einem nackten Engel mit roten Haaren.
Hat mein Ex mal gemalt.
Ist übrigens extrem töricht,
Extra Beziehungen mit dem Geschlecht anzufangen,
Mit dem man kein Bindungstrauma hat.
Das nur so am Rande mal erwähnt.
Und jetzt soll ich dem Leben auch noch einen Sinn geben...
Dem Leben,
Das ich nie haben wollte.
Alter, fick dich!
Ich geb dir gleich mal einen Sinn!
Und dann gehst du crashout!


© Mathi Kim


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Kommentare zu "Crashout"

Re: Crashout

Autor: humbalun   Datum: 01.08.2026 18:34 Uhr

Kommentar: Hallo

Das Gedicht erinnert mich an so komische Zeiten in meinem Leben.
An das pure Chaos. Aber mit Schwung und Kraft kommt man auch da durch! Schreib weiter so aufrüttelnd und lebendig! MfG Klaus

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