unsere freundschaft besonders, war lang und intensiv,
es gab nicht nur höhen sondern auch mal ein zwei tief.
ich habe sie aber immer sehr geschätzt,
hab trotz allen vorkommnissen auf deine loyalität gesetzt.
deine kommentare meist verständnisvoll und weich,
auf der anderen seite zu häufig verletzend und toxisch zugleich.
immer dieses hin und her oder streit und frieden,
dachte eigentlich im team könnten wir das alles besiegen.
manchmal war es nur ein scherz und ich hätte es nicht so ernst nehmen sollen,
aber du kennst mich und meine gedanken machen was sie wollen.
je häufiger der witz kam desto schwerer war es für mich,
sarkasmus und wahrheit nebensächlich zu lassen oder war ich einfach zu empfindlich?
und wenn es dann mal wieder zeit für eine auseinandersetzung war,
traf es mich tief denn der grund erschien mir oft unklar.
dann konnte ich nicht schlafen, bin aufgewacht voll trauer,
mein erster gedanken war bei dir, hoffentlich bist du nicht mehr sauer.
im streit sprudelte die wut dann nur so aus dir,
ich blieb lieber stumm, entschuldigte mich mal da und mal hier.
das schlimmste war aber nicht das schlucken und schweigen,
nein es waren diese verletzenden vorwürfe die bleiben.
am ende hieß es immer es war nicht so gemeint,
die emotionen der grund und trotzdem habe ich deswegen geweint.
es war jedes mal aufs neue dieser eine schmerz
der sich den weg durchbohrte zu meinem herz.
viel zu sehr habe ich geklammert an den schönen alten zeiten,
in denen wir noch harmonisch waren ganz ohne schwierigkeiten.
ich dachte immer diese zeit kommt am ende zurück,
war viel zu naiv und hab erfolglos herrausgefordert mein glück.
das ende vom lied haben mir schon alle vorhergesagt,
den schritt den du gingst den habe ich mich vorher nie gewagt.
jetzt sitzten ich hier und sage mir bloß,
nutze es als chance und lass endlich los.
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
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