Manch Herzeleid bewegt uns sehr,
die Brust erbebt in Liebesglut;
die Sehnsucht drängt und will noch mehr,
entzündet Herz und heißes Blut.

Doch Schmerz und Lust, sie treiben fort,
uns Schritt für Schritt dem Grabe zu;
zu oft verweht des Glückes Ort-
wo findet unser Leben Ruh?

Die Jugend ist ein kurzer Traum,
der unser Herz berauscht gefangen;
man kennt dann weder Zeit noch Raum,
doch bald ist alle Pracht vergangen.

Warum nur diese große Qual?
Warum bleibt vieles stumm?
Warum die Kriege ohne Zahl?
Mein Herz sag mir: warum?


© Helga Grote


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Beschreibung des Autors zu "Mein Herz: warum?"

Herzeleid, Jugend, warum

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