Zur Zeit richten Freunde und ich für einen Monat eine Popup Galerie aus.
So durfte ich ein hier ausgestelltes Bild von Lars Weber verwenden, es mit meinem ebenso hier ausgestelltem Gedicht, gemeinsam im Netzwerk zu präsentieren.
Kommentar:Hi Jens, super gut geschrieben, so wie IMMER! Mein Drang in die Welt hinaus waren Abenteuerbücher vor denen ich mich kaum noch retten konnte, denn ich wollte in Gedanken weg von zu Hause. Die weite Welt kennenlernen und dazu waren dies Bücher genau richtig. Einmal sogar mit einer Badewanne die ich mit einem Freund bis zum Fluss trug um von Dort über den Fluss an's Meer zu kommen. Das war natürlich großer Quatsch aber wir taten so und die Aufbruchstimmung war so intensiv erlebt, dass man es schon fast als Wirklichkeit betrachtete. Beim Einsetzen der Wanne in das Wasser und ich dazu sind wir dann beide untergegangen. Das Wasser war zum Glück nicht tief aber es war eine Erfahrung wert, dass es eben nicht so einfach ging, wie ein Floß bauen und los tigern, wie es ja in Huckleberry Finn beschrieben wird. Solche Bücher waren für mich damals, wie heute den Jungens der Computer oder sog. Computerspiele. Nur Lesen und die Bilder, die im Kopf entstehen sind, wirkungsvoller. Man saugt die Buchstaben regelrecht wie mit einem Strohhalm auf. Da kommt kein Computerspiel mit.
Ich irre Tage durch das taumelnde Gelände
des unrunden Pulses,
durch ein Auf und Nieder ohne Takt,
wo Unrast wie dürres Laub
an meinen inneren Wänden schabt
und Glaubenssätze, [ ... ]
Es ist das Rundumuns, das oftmals uns bestimmt.
Egal dabei warum und auch zu welcher Zeit.
Einzig als Kind erscheint selbst Kleines uns so weit.
So vieles was für uns dabei doch [ ... ]
Wo er sich durch die Schichten fraß, entstand ein Riss – aber kein zerstörerischer. Es war ein feiner, seidener Spalt, eine Lücke zwischen dem, was gewesen war, [ ... ]
Dopamin-Schmetterling
Bunte Tragflächen fliegen über Tränen und Träumen.
Erinnerungen in Licht getaucht verlieren in der Traumwelt ihre Lebensfarbe.
Fliegen, bloß fliegen, bloß nicht das [ ... ]
Der erste Mensch mit einem Lächeln.
Er hat sich gesagt:
"Ich bin Pleite! Habe keine
Arbeit! Bin ohne Macht! Ohne
Freunde. Ohne Ansehen. Ohne
Denken. Und ohne Ehrgeiz. Und
ohne jeden [ ... ]