Kommentar:Hallo, na, das wäre ja eine nützliche Ki als Räumungsbär :-) noch besser, danach das Geschirr abwaschen und um's Essen sich kümmern. Ein Art Hausmütterchen, der sich um die kleinen aber wichtigen Dinge nützlich macht. Sowas könnt ich auch gebrauchen.
vortrefflich verdichtet und Reime geschlichtet und doch wäre ich da ein bisschen vorsichtig und verhalten. Natürlich hast du die Rubrik Lustige Gedichte gewählt, dennoch ist es nicht zu unterschätzen, was durch KI heute schon alles bewerkstelligt werden kann. Nicht nur bei Vertonungen und der Bildgestaltung, sonder vorallem - und dies sollte uns Schreibende vorsichtig werden lassen, auch bei Texten.
Viele lassen nur mit Hilfe von einigen Worten die Maschine für sich arbeiten. Beim genaueren Lesen kommt man zumeist jedoch recht schnell darauf oder eben auch nicht, was da an 'Kreationen' geschaffen wird.
Das eigentliche Problem stellt sich für mich dergestalt - verliert man nicht zukünftig bei seinen Lesern an Glaubwürdigkeit??? Läuft man nicht Gefahr, daß dann der eine oder andere sich die Frage stellt, ist das wirklich von ihr/ihm geschaffen worden? Ich wurde schon mehrfach angefragt, ob meine Rezitationen zu Trainingszwecken (stimmlich) für die KI Verwendung finden dürfen, was ich natürlich striktest abgelehnt habe. Ob es nicht dennoch gemacht wird sei dahingestellt. Doch Seele in einen Text zu legen, vermag man meines Erachtens nur Kraft der eigenen Stimme.
Meine bescheide Meinung dazu.
Deinen Text habe ich mit Schmunzeln gelesen.
Kommentar:Liebe Uschi, lieber Michael, ich danke euch für eure Gedanken zu meinem Gedicht. Die Rubrik lustige Gedichte habe ich gewählt, weil ich die Absurdität betonen wollte. Mir bereitet es große Sorge, was da gerade passiert.
Zum einen weiß man nicht mehr, was man überhaupt noch glauben kann. Welche Bilder sind echt, welche Texte, welche Kommentare in den sozialen Netzwerken sind gefakt?
Hier im Schreiber Netzwerk kann man sich noch (relativ) sicher sein, wenn man Gedichte liest oder Kommentare von Autoren bekommt, die schon lange Teil der Kommunity sind oder die man aus anderen Foren kennt.
Bei anderen weiß man es nicht und so entsteht ein Mistrauen, das sich hier und überall in der Gesellschaft ausbreitet.
Ein anderer Punkt ist, dass jeder plötzlich in der Lage ist, ein Gedicht zu schreiben, zu malen oder Musik zu machen. Das, was eine Person ausgemacht hat, ein Talent, eine Besonderheit, wird meiner Meinung nach dadurch abgewertet.
Wenn jeder, mit Hilfe der KI, in der Lage ist ein Gedicht zu schreiben, wenn die KI die Besonderheiten eines Dichters kopiert, welchen Sinn macht es dann noch, seine Gedanken aufs Papier zu bringen?
Dabei ist es doch so, dass man, nicht nur, wie du schreibst liebe Uschi, stimmlich die Seele in eine Rezitation legt. Auch in den Text, den man schreibt, legt man etwas von sich. Macht es noch Sinn, über einen Text nachzudenken, wenn keine Menschlichen Gedanken, sondern die einer Maschine dahinter stehen?
Und dann steht man vor einer Schneefläche und es ist keine KI da, die den Weg frei macht...
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit eigener Kreativität
LG Sigrid
Kommentar:Hallo Sigrid, ja, das Thema beschäftigt mich auch. Einerseits kennen wir älteren ja noch Zeiten ohne Internet und Handys. Aber wir liebten technische Entwicklungen. Heute befürchte ich, dass wir mit der KI dermaßen betrogen werden können ohne es zu merken. Ich befürchte Schlimmstes. Zum Glück gibt es noch echte Menschen, die selbst schreiben und lesen können, wie uns! Und du siehst, wie die Reaktionen auf dein Gedicht ausfallen. Danke für deine Anregung!
Liebe Grüße
Angelika
Kommentar:Seit gegrüßt ihr Lieben.
Einen KI-Eisbären würde ich nicht vor der Tür haben wollen. Wenn, dann nur auf alter, mechanischer Weise, wie ein aufziehbares Spielzeug. Das Andere ist mir doch zu unheimlich.
Tief in meinem Innern schlummert ein gewisser Kummer darüber, ob unsere handgemachten und Kopfgedachten Texte irgendwann durch die KI zerpflücken werden und an Beachtung verlieren und vielleicht auch an Wert.
Ich bin froh, mir noch beim Schreiben meinen Kopf zu zerbrechen. Sonst wäre ich vielleicht verführt, es mir damit einfach zu machen und damit verdammt, nach und nach zu verdummen.
Liebe Grüße von Jens
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In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Wem gehört die Fantasie?
Seepferdchenkuschelig dehnt sich mein Geist in den Raum hinein.
Mein Geist sitzt am blaumuschelfarbigen Ozean.
Mein Körper sitzt sanft ruhend am kurkumazitronengelben [ ... ]
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]