Früher war alles anders besser als heute gut,
da schwenkte ich meinen Tirolerhut
und verliebte mich in ein Huhn, verrückt,
da war ich mit Optimismus und sonst bestückt.
Früher da war die kleine Welt riesengroß,
da ließen mich die Lüste nicht los,
da interpretierte ich tausend Witze hinein
und ließ mich grundlos verwegen sein.
Früher habe ich meinen Leerern geglaubt –
sie haben bei mir den Müll abgestaubt,
mich haben sie, wie ich sie, sitzen lassen.
Im Großen und Ganzen war das nicht zu fassen.
Früher, da ging ich im Weltraum spazieren,
ohne meinen rosa Schirm zu verlieren,
da weinte ich, während ich lachte so leise,
daß ich sie gar nicht bemerkte, die Scheiße!
Das schön reden von Chaos. Das
ist das Leben. Sieh mal in den Spiegel.
Du siehst Dich. Aber nicht den Mensch der Du wirklich bist. Du siehst nicht das Wunder und den Traum der mit Dir wahr wurde. Diese Sekunde in der Ewigkeit, wo das Universum nur an Dich gedacht hat.
Und die absolute Perfektion wollte. Mit der Einsicht das es die bei noch
keinem Mensch gab. Und auch Du mit Übergewicht senil und langweilig diese Erde verlassen wirst. Und es auch Dit nicht gelungen ist, was keinem Laotze Buddha und Jesus gelang, der Menschheit die grosse Erleichtung zu bringen. Dann bleibt Dir die Frage, was hast Du fslsch gemacht. Denn Du hättest es drauf gehabt. Aber es sollte nicht sein! MfG Klaus
Kommentar:Wem würde es wohl von Nutzen sein, verlören wir den Blick auf das Früher... Nur wer aufhört sich Fragen nach dem Warum und dem Weshalb zu stellen, hat letztendlich aufgegeben und sich endlich 'eingefügt'. Was wären wir wohl ohne unseren kritischen klaren Verstand - einer von vielen der Marke Einheitsbrei, aber wer will das schon?
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]