von innen betrachtet bin ich gut
meist voller Liebe - voller Mut
mit mir könnt man die Welt noch retten
und endlich sprengen alle Ketten-
die Menschen sich oft selbst anlegen
auf ihren verschlung’nen dunklen Wegen . . .
. . . verschenken sie freiwillig ihr Potenzial
für Erlösung aus dem Jammertal
nur klagen, heulen, zetern, jammern
in selbst gewählten Echokammern
der globalen Seelenvernichter
und nirgendwo findet sich ein Schlichter . . .
der uns zu retten vermag
heut nicht und an keinem Tag -
der mit viel Glück
noch kommen mag
alle Egos wurden intensiv aufgeblasen
nun machen uns Ignoranten lange Nasen
der Mensch vergaß in seiner Art ganz stur
er ist per Geburt stets Teil der Natur
in einer Art von Massenwahn
-er ist uns ins Genom geprägt-
hat er törichte Dinge getan
freiwillig an seinem Ast gesägt
der Baum, auf den wir mühsam stiegen
er wollte uns erhalten - doch wir fliegen
ins letzte Chaos unrettbar hinein
mir wird es kalt in Mark und Bein
ungewollt sich zu vernichten
ist die Spezialdisziplin der ganz Schlichten
leider hatten sie immer die Macht
der Teufel in der Hölle lacht
doch Gott und Teufel waren auch stets nur
Geschöpfe unsrer wahnhaften Natur
sollten wir uns nicht doch noch selbst erkennen
werden wir bis zum Ende aller Zeit
mit hohlem Kopf, viel Schmerz und Leid
weiter gegen unbeugsame Wände rennen
Allein ist das Herz im Lebensgestöber.
Der Wind kennt deinen Namen schon, er flüstert ihn mir leise zu.
Das Herz ist voller alter Narben,
es sehnt sich so sehr
nach einem neuen [ ... ]