Was leben wir in schlimmen Zeiten!
Mit dummen Menschen – doch gescheiten
Geräten, welche autonom:
Die stehen laufend unter Strom …
Ein Kühlschrank, der selbst Bier bestellt?
(Danach es säuft – was mir missfällt …)
Manch Apparat wirkt weitaus klüger
Als sein Erbauer! Bleibt drum Sieger …
Längst U-Bahn-Züge solo fahren -
Die Fahrer? Will man sich ersparen …
Allerdings – die Linie 7
Hat (ein wenig) übertrieben:
Sie liebt es herb klimatisiert -
Was derb die Fahrgäste schockiert:
Minus 30 Grad im Wagen?
Kann einzig Eskimo ertragen!
Ein Eisbär lebt – wie man ja weiß -
Gern im saukalten Nordpol-Eis …
Der Pinguin am Südpol haust -
Da es ihm vor dem Eisbär(n) graust!
Hier freilich BEIDE sind an Bord?!
Ist das ein neuer Winter-Sport?!
Im „U-Bahn-Film-Programm“ einst lief -
„Metropolis“! Das ging grundschief …
Denn Linie 7 hat erklärt,
Dass ergo sie korrekt ver-fährt:
METRO POL IS! (Solche Logik siegt -
Wenn man auch (s)einen Schnupfen kriegt ...)
[Es scheint nicht GANZ bekloppt zu sein:
Jüngst froren gleich DREI Bomben ein!
Der Eisbär hat – nicht zu vergessen -
VIER Terroristen schon gefressen ...]
Kommentar:Die erste Strophe könnte meiner SF-Lyrik entsprungen sein.
Und irgendwann werden nur noch künstliche Intelligenzen mit höflichem
Ton und sprachlicher Schönheit auf ihre drogenvernebelten Herren
aufpassen müssen, die in der Mehrzahl mit ihren Bedürfnissen beschäftigt sind
oder ihren Körperfunktionen.
Und erst ab 35 Grad Außentemperatur, da sackt die Klimaanlage ab.
Sie friert am liebsten eben nur, wenn draußen Winter herrscht...
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]