Wir, wir sind reisende Piraten
Wir machen ständig Karperfahrten.
Wir brauchen Geld zum ausgeben.
Wir wollen schließlich auch nur leben
Wir, wir sind gierige Piraten.
Wir suchen Schätze mit Pickel und Spaten.
Wir wollen jeden Schatz
Dafür erforschen wir jeden Platz.
Wir, wir sind schreckliche Piraten
Wir würden sogar unsere Seelen verraten.
Redet uns nicht von einem Gott.
Uns ist nicht mal heilig der große Schafott.
Wir, wir sind nichtsnutzige Piraten.
Ihr solltet uns nie kreuzen, dazu würden wir raten.
Wir kennen kein Erbarmen oder Mitleid.
Wir schrecken selbst nicht zurück vor einer Maid.
Wir, wir sind starke Piraten.
Bei uns heuern nur die Harten.
Uns stört keine Wunde und kein Blut
Selbst vor den Tod ziehen wir nicht unseren Hut.
Wir, wir sind listge Piraten.
Bei uns blickt keiner in die Karten.
Wir kennen jeden Trick und jede List.
Pass du besser auf oder du liegst in der Kist
Wir, wir sind auch nur Piraten.
Auch auf uns wird der Tod noch warten.
Wir wissen unser Ende wird noch kommen,
Aber bis dahin wird noch jede Münze mit genommen.
Kommentar:Hallo PeKedilly,verzeih,ich fange gerade erst an, dich von Anfang an hier zu entdecken. Bei deinem beeindruckenden Werk kann das dauern.
Den Vorkommentar mit "zuckersüß" finde ich total verkorkst.
Dein Text atmet für mich extrem amoralisch-brutales Piratenlebensgefühlgefühl.
Gruß
Wolfgang
Kommentar:In ein Gedicht kann man reinlesen, was man will (man kann es auch nur schlecht verhindern). Ich würde jedoch zum amoralisch-brutalen Piratenlebensgefühl auch noch das Wort melancholisch einbringen.
Chao PeKedilly
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Ich baue seit 1977 Gedichte. Mal
bin ich da für Monate dran. Dann
mal nur für Tage. Sonst habe ich die
Zeit nur vertrödelt. In Cafes. Und in
der Stadt. Bin durch Strassen spaziert.
Und war [ ... ]
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
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Erst später spürte ich,
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Inzwischen haben sich
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