Die Poesie des Summ! Summ!
Summ der Bienen. Das Tralalala
als die Wahrheit der Welt. Der
Urschrei der Wolken als Weckruf
für den Kaffee. Die Sonne, die „Alle
meine Entchen“ singt. Und in der
Sauna an den Papst denkt. Das
ist das Lalalala als Basis für die
Wunder der Banane. Die ihre Form
akzeptiert. Und die Kohle in einem
Bordell verballert. Und nicht für
einen Schönheitschirurgen. Und
um es mit aller Ehrlichkeit zu
sagen: Es gibt Lieder. Und dann
gibt es ganz andere Lieder. Die
Liedologie des Lebens. Das ist die
frische Brust der Natur. Das Leben
ohne BH. Die Wurzel aller Oasen.
Und das Gefühl, die Wahrheit lebt
in dem gewaltfreien Luftballon.
Also, das Geheimnis findet der
Weihnachtsmann ohne
Arbeitskleidung. Ohne Namen.
Und Visitenkarte. An der Käsetheke
im Supermarkt. Da zwischen dem
Brötchen und zwanzig Ampeln
entfaltet sich die Romantik des
Lebens. Ohne Wälder. Ohne
Sonnenaufgänge. Ohne Träume.
Nur mit dem Wissen: "Jetzt eine
Aspirin!" Und danach das Frühstück.
Und das Leben bleibt der Clown.
Das Lächeln im Kopf, das die Seele
rettet. Es ist 10:00 Uhr. Ich liege im
Bett. Die Zeit sitzt auf dem Teppich.
Ärgert den Clown. Und die Sprache
steht auf dem Kopf. Und der
Schaukelstuhl erklärt das Leben.
Und ich warte auf die Idee, mit der
die Phantasie lebt. Und zum
FKK-Strand geht. Trinke einen Kaffee.
Genieße die Stille. Und gebe der
Welt die Erkenntnis. Tausend Jahre
vor ihrer Zeit: "Lasst die Drogen
weg! Und greift nach den Sternen!"
So, jetzt habe ich für heute alles
gesagt. Und den Rest des Tages
nerve ich nur. Und denke mir rote
Sätze. Und pflanze Spinat auf ihnen.
Und zeichne Strichmännchen.
Und lasse sie mit Weltmeistern
kämpfen. Und Salatköpfe schicke
ich als Prediger in die Welt. Beende
den Turm von Babel. Und beende
das ewige Leben der Rätsel. Und
nehme sie als Zutat für Knödel.
Und jetzt fahre ich in die Stadt. Und
fotografiere glückliche Alkoholiker.
Dann bis morgen! Klaus I
Kommentar:...irgendwie hört sich das Gedicht frustriert an, ich kann dir aber jetzt auch nicht sagen warum...
Vielleicht bin`s auch ich, wer weiß?
Lg, Anita
Kommentar:Danke für den aufbauenden Kommentar. So ein Kommentar wird in Japan als „Harakiri-Text“ bezeichnet. So etwas senden dort Frauen an ihre Männer – vor ihrem Gang in einen Ashram nach Indien. Nach der Scheidung. Und dem Abschied von ihren Liebhabern. Und dem letzten Besuch bei den unehelichen Kindern. Und den bezahlten Rechnungen für Telefonsex. Und einer Diät, damit sie in Indien nicht auffallen. Wir sind nur Freunde. Darum nur Texte ohne Harakiri. Und sende mir eine E-Mail aus der Zukunft von dir – dem Ashram, in dem du dann lebst. Ich habe gerade starke Magenschmerzen. Von einem Pudding. Aus dem Ashram der Chemieindustrie! Bis dann. MfG Klaus
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Ich bin noch am Leben. Heute Morgen liege ich nur im Bett. Denke an Alles und Nichts. Trinke Tee. Warte bis der Tag lebt. Auf den Morgen. Und ich die Bäume sehe. Und den Himmel. Und die Sonne. Und [ ... ]