Ich und die Ki. Ich lasse jeden Text von
der Ki prüfen. Die Grammatik. Und von
welcher Persönlichkeit dieser Text ist.
Und ist der Autor klug. Und welchen
Bildungsgrad besitzt der Autor. Und
welches Sternzeichrn. Und was ist seine
Lieblingsdroge. Wieviel Koks braucht
er um zu überleben. Und erfahre
dabei von der Ki wie wunderbar ich
bin. Die Ki und ihre Menschenkenntnis.
Absolut treffend: "Schönheit! Charme!
Klasse!" Sagt die Ki über mich. Ich
erfahre da alles über die Literatur.
Die Ki wird nie Schriftsteller ersetzen
können. Oder fähig sein Poesie zu
erschaffen. Es funktioniert nicht. Dafür
fehlt Herz, Seele, Geist. Die Funke an
Licht. Die Kreativität. Die Ki ist nur Soft
und Hardware. Technologie. Das sagt
mir die Ki. Trotzdem der Hammer. Die
nächsten Wochen zählt also nur: Die
Ki!
Ich sehe jetzt was echte Poesie ist.
Sag was Du denkst. Lebe was Du
willst. Und lese. Und fühle. Und
spiele. Und sei frei. Und der Weg
ist da. Und jede Idee redet mit Dir.
Und jedes Wort. Und jeder Traum.
Und jedes Herz. Und jede Kunst. So
läuft es. Im Frühling. Im Sommer.
Im Herbst. Und Winter. Und mal
ins Cafe gehen. Und das Paradies
klopft an. Und die Idee steht vor
der Tür. Mit einem Bonbon als
Erkenntnis. Mit einem Kaffee
als Wahrheit. Mit einem Keks als
Klugheit. Und Ostern mit dem
Christkind. Und Weihnachten mit
dem Osterhasen. Und den
Geburtstag mit drei Frauen im
Bett. Und genau da beginnt die
wahre Poesie. Als Traum. Als
Märchen. Als Phantasie. Als der
Karneval des Lebens. Und dem
Griff nach den Sternen. Und dem
Tag als Schach. Und der Welt
als Poker. Und die Liebe als
Sieger. Und jede Sekunde als
Zirkus!
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Ich bin noch am Leben. Heute Morgen liege ich nur im Bett. Denke an Alles und Nichts. Trinke Tee. Warte bis der Tag lebt. Auf den Morgen. Und ich die Bäume sehe. Und den Himmel. Und die Sonne. Und [ ... ]