ich kenne sie noch die hölzernen Badewannen. Da konnte man zu zweit Platz finden. Als Kinder in der Waschküche, wurde bei uns damals gebadet. Im Winter eine Art Nebel in der Waschküche, weil es draußen bitterkalt war nicht so wie heute. Da hatten man 15° Minus. Das heiße Wasser entnahm man einem riesigen Bottich, mit dem man mit Waschbrett noch die Wäsche wusch. Harte Arbeit für jede Frau. Als wir dann die erste Waschmaschine hatten, war meine Oma erleichtert, denn die konnte das fast schon nicht mehr. Das war die beste Anschaffung, die es wohl für diese Frau gab. Ich spreche von den 60er Jahren. Aber irgendwie war es romantischer, es dauerte auch eine Weile bis ca. über 150 Liter Wasser heiß wurde. Da glühte schon der Ofen auf dem der große Bottich drüber war.
ich denke dieses abgelichtete Badezimmer war wohl damals schon die Luxusversion. Einen Badezimmeroffen gab es noch oft, speziell am Land wo es noch keine Zentralheizung oder moderne Warmwasserbereitung gab. Manchmal denke ich, was wohl unsere 'Altvorderen' sagen würden, wenn sie Luftwärmepumpen, oder Solartechnik oder gar Photovoltaik sehen könnten. Ich denke der technische Fortschritt in den letzten sagen wir mal 50-60 Jahren ist schon gigantisch!
Was eine Hausfrau früher zu leisten hatte, unvorstellbar beinahe heutzutage.
Danke für Dein Reflektieren mit Augenzwinkern und lieben Grüßen zu dir!
Kommentar:Liebe Uschi,
ja, das waren damals noch ganz andere Badefreuden und irgendwie auch romantischer, wenn ich mir das Bild so betrachte. Vor allem die geblümten Toilettenschüsseln gefallen mir heute noch.
Als ich noch klein war, hatten wir auch nur diese Steinbadewanne in der Waschküche, in der sonst die Wäsche eingeweicht wurde. Erst einige Jahre später gab es dann eine richtige Badewanne - Freude. Aber es hieß: Nur einmal pro Woche, zu viel baden sei ungesund. Ich glaubte das schon damals nicht ;-)
Liebe Grüße
Regina
bei meiner Oma gab es tatsächlich noch einen Waschtisch, das warme Wasser wurde am Herd erwärmt und an die alte Emailkanne mit der das Wasser von der in Wien sogenannten 'Bassena' am Gang geholt wurde - ein mühsames Unterfangen. Die Bassena gibt es noch immer am Gang, wenngleich nunmehr in jeder Wohnung Wasser und WC eingeleitet sind, ja auch die WCs waren am Gang und im Winter schauderbar kalt. So kalt, dass sogar eine Kerze aufgestellt wurde, damit das Wasser nicht eingefroren war im Winter!!
So ändern sich die Zeiten, glücklicherweise.
Dankeschön mit lieben Grüßen
Uschi
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