Flatulentia – der Lenz ist da,
so klang es nicht aus Rednermund,
doch war es da, ganz sonderbar,
und ging durch jeden Sitzungsgrund.
Die Luft war schwer von Pflicht und Plan,
von Ordnung, Ziel und Konsequenz;
da hob ein Laut das Schweigen an –
nicht edel, doch mit Referenz.
Er kam nicht stolz, nicht wohlbedacht,
kein Werk der Ratio, kein Entschluss;
doch hat er, was kein Wort vollbracht,
gelöst im Raum den festen Schluss.
Ein Blick, ein Zucken, dann ein Bruch,
der Ernst verlor sein festes Band;
das Lachen kam – erst leis, dann Fluch
für jede Form, die vorher stand.
Und wie der Lenz die Erde bricht,
durch Frost und starres Wintermaß,
so wirkt ein Ton, gering an Gewicht,
der plötzlich jede Fassung fraß.
Denn wo das Leben neu beginnt,
da fällt, was sich zu sehr verhärtet;
und selbst der Mensch, so ernst gesinnt,
wird durch das Kleine neu geerdet.
Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der Wonnemonat Mai kommt nunmehr an die Reihe,
durch zugig Tür hinweg, der launische April.
Die Wetterkapriolen gnädig man verzeihe,
wenn laues Lüftchen sanft mit Knospen spielen [ ... ]
Ein Wort – ein Stein, ins Wasser gesetzt,
kaum fällt er, zieht er flüchtige Ringe,
die Zeit verwischt, was er verletzt,
verliert sich leise im Grund der Dinge.
Seit ich eine Brille brauche, achte ich sehr auf mein Sehvermögen...die Augen nicht überanstrengen, gutes Licht, am besten bei Tageslicht lesen.
Aber ich achte auch darauf, wie gut mein Umfeld [ ... ]
Der Garten der Lieder. Er lebt als
Engel und Traum. Er sieht als
Reise und Leben. Er redet als
Hafen und Insel. Steht am
Fenster. Sitzt im Cafe. Kennt die
Welt. Das gute im Blick. Der [ ... ]