Tierischer Interimsfrieden Nr.11
Zum Osterbrauch des Eiersuchens
Huhn und Hase
Ein Huhn legt eifrig frische Eier.
Ein Hase hoppelt entlang einem Weiher.
Als beide sich mal begegnet sind,
erfanden sie eine Verschwörung geschwind.
Unser Huhn hat das Eierlegen Sowas- Von - Satt,
wie der Hase vom ewigen Hoppeln ganz platt.
Zu Ostern wollen Sie ihre Rollen tauschen,
den Hasen zum eierlegenden Huhn aufbauschen.
Der Vorteil für beide ist evident:
Der Hase reüssiert, wo das Huhn jetzt pennt.
So kann unser Huhn regenerieren
und Hase als Huhn sich gerieren.
Doch prahlt unser Hase mit Erzeugermythen,
er wäre in der Lage ein Ei auszubrüten,
verdreht das Huhn die gackernden Augen:
Nicht mal als Hahn würde Hase was taugen.
Und dennoch ist die Charade geglückt.
Alle Menschenkinder sind eiersuchentzückt.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Auf der Strasse sagt das Leben.
Höre die Händler
Höre die Kellner.
Höre die Gäste.
Höre die Fremden.
Und dann gehe ins Cafe
Trinke einen Tee.
Lächle. Und liebe die Zeit.
Und Du [ ... ]
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Der Wind wirbelte unsere Seelen auf wie Sand.
Sand aus der Wüste,
Sand vom Strand.
Doch er legte sich und sank
indem er eine Melange hinterließ
ein Seelengemisch.
In welcher alles [ ... ]