Kleine Tiere, oh du Schreck,
machen manchen Menschen jeck.
Sind sie noch so klein und putzig,
machen die auch nicht nur schmutzig.
Nein, sie sind Vampire, Ungeheuer,
knabbern, fressen das was teuer.
Lassen auch Exkremente fallen,
die von Viren oft befallen.
Sind eine Seuche, eine Teufelsbrut,
das tut keinen Haushalt gut.
Überall wo es was zu knabber gibt,
hinterlassen sie ihren Mist.
Sehen sie noch so putzig aus,
ekelt man sich vor jeder Maus.
Sie könnte einen ja verschlingen,
mit ihrem Schwanz uns umbringen.
Mit ihren Pförtchen uns begrabschen,
uns im Schlafe im Gesicht rumlatschen.
Und wenn wir dann den Mund auf hätten,
dann wären wir wohl nicht zu retten.
Selbst Humanoiden betrifft dies stark,
leiden mit uns und das arg.
Sie erzittern vor solch „Kuscheltier“,
obwohl sie mächtig sind wie ein Stier.
Da nutzt keine geballte Kraft,
allein der Anblick ist’s der sie schafft.
Warum das ist so in aller Welt,
das weiß nur der über'n Himmelszelt.
Beschreibung des Autors zu "Keine Angst vor kleinen Tieren"
Ich wollte die Angst vor kleinen Tieren mal auf die Spitze treiben und da ist mir eben dieses Motiv dazu eingefallen. Der Mensch reagiert genauso wie mein Roboter. :-))
Kommentar:Hi Michael, das wäre witzig, wenn sie derart reagieren würden, unsere metallischen Nachkommen. So bräuchte man sich später keinen Wachhund zu halten, sondern lediglich ein paar Mäuschen. Die fressen einem auch nicht die Haare vom Kopf. ;-)
Ich stelle mir vor, ob ein Papagei vielleicht einem Roboter etwas befehlen könnte, da er dem Herren oder Dame des Hauses alles nachplappert. Und wenn diese nicht da sind .......
Das ist eine schöne Idee zum Austesten lieber Michael.
Vielleicht kann man schönen Jucks mit den Humanoiden treiben ;-))
Kommentar:Und ich dachte die ganze Zeit, du meinst die Computermaus. Mit einem Klick ist
nämlich alles weg! Davor haben die Roboter sicher sehr viel Angst ;-)
Liebe Grüße
Angelika
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