Kommentar:Leider ist das so, liebe Uschi, obwohl man das Lebensende einer nahestehenden Person spürt und sieht, will man es , wenn es dann eintritt, nicht wahrhaben. Den Schmerz, den sie hinterlässt, gräbt tiefe Furchen. Schicke winterliche Grüße in Deinen Abend, Helga
der Grund eines Abschieds kann auf ganz mannigfache Art und Weise erfolgen. Manchmal geht er ganz abrupt wie bei meinem Papa, der 1980 auf tragische Weise bei einem Autounfall ums Leben kam und machmal verläuft er schleichend und leise. Es kann vorkommen, dass wir ein Abschiednehmen erst spät wahrhaben wollen, hernach ist man dann voll Bedauern, das eine oder andere nicht mehr rechtzeitig an- und ausgesprochen zu haben, doch ist es dann zu spät. Erst dann beginnt man vermehrt zu reflektieren und es kann auch vorkommen, dass man sich Vorwürfe macht, doch geschehen ist geschehen und wie mir einmal ein lieber Poetenfreund schrieb:
"Das Altern beginnt bereits am ersten Tag nach der Geburt." Worin er nicht ganz unrecht hat.
Ich schicke ebenso liebe schneebeflockte Grüße zu Dir und verabschiede mich für hoffentlich nicht allzu lange...
Danke fürs Reflektieren und viele kreative Impulse für Dich!
Liebe Grüße, Uschi
Kommentar:Hi, Uschi, man wird geboren um zu sterben - MEHR NICHT - frage ich mich manchmal. Kein Test wie sich wohl das neue Modell im Chor der anderen bewährt oder nicht bewährt? Ist es ein Test Gottes, der so seine Modell testet. Sind wir deren Puppen in einem Bewährungstest? Es muss doch einen Sinn machen oder macht die Natur einfach so ohne Sinn, ohne Vernunft, nur weil was da ist was wächst, blüht und vergeht. Wenn ich sowas bauen würde, dürfte es nicht verwelken. Was für ein dümmlicher Test ist das? Aber wer weiß schon genaueres? NIEMAND!
hast du dich schon einmal gefragt, nein falsch ausgedrückt - wurdest du denn gefragt ob du überhaupt hier sein möchtest? Also ich nicht - man wird einfach ins Leben gesetzt oder vielmehr geworfen. Zwar werden manche, was eher die Ausnahme bildet, mit dem sprichwörtlichen goldenen Löffel im Mund geboren, es wird ihnen jedes noch so kleine Steinchen aus dem Weg geräumt. Das sind dann oftmals jene Menschen, die die Nase nicht hoch genug halten können und sich noch weißgottwas darauf einbilden, wie gut sie denn nicht wären.
Der 'Otto Normalverbraucher' der sich alles mühsam selbst erschaffen musste, ohne großartiges Zutun anderer, zweifelt mitunter manchmal an der Sinnhaftigkeit des Daseins an und für sich. Ob es einen Sinn macht, nun das ist eine schwierige Frage, zwar machen sich die meisten keine Mühe, großartig über Sinn- oder Sinnhaftigkeit nachzudenken, da bilden wir Schreibende offenbar doch eine gewisse Ausnahme.
Ich danke dir für deine Sicht der Dinge und schicke liebe Grüße!
Uschi
Kommentar:Hi ich nochmal,
ja, ich habe mit meinem klugen Brüderchen oft schon über diesen Sinn oder Unsinn philosophiert. Der hat genau die selbe Wahrnehmungsaussage, die Du oben in Deinem Text geschrieben hast. Alles mündet in eine Sackgasse. Da kann man den Gedanken von allen Seiten betrachten, durchleuchten etc. Prof. Lesch sich anhören oder auch andere gescheite Köpfe auf YTube. Vielleicht will uns die Natur auch nur uns ein Beispiel zeigen was uns erwartet nach dem Vergehen.....und wenn ich mir dies positiv interpretiere heißt das, dass das Leben weiter geht - nur wie??? Frage unzählige Philosophen aber niemand weiß was Genaues. Diejenigen die zurückgekommen sind, reanimiert wurden, so wie ich auch vor etwa 3 Jahren haben auch keine Erkenntnis darüber gewonnen, weil das Hirn, der Speicherkasten leider, wenn er nicht mehr denken kann und speichern kann, sich an irgendetwas erinnern kann. Es bleibt alles dunkel. Kein Licht am Ende des Tunnels - NICHTS! Einfach ein NICHTS! Nur aus dem sind wir alle gekommen.......nur nicht weiter denken, sonst wird man wohl verrückt :-). Dir noch ein schönes Wochenende mit all den Wünschen die Du so hast! Ehrlich jetzt, eine Erdbeerkuchen würde mir gerade jetzt mehr sagen als alles andere Hahahahhaaaaa.......bin mehr pragmatisch unterwegs.
ich musste ein kleinwenig schmunzeln als ich deinen erneuten Kommentar las. Schriebst du doch zuvor noch 'es muss doch einen Sinn machen' - und schwupps hat es diesen schon erreicht... ;-)) Denn in dem Augenblick, wo man sich beginnt auseinanderzusetzen, egal dabei womit, ist die Sinnhaftigkeit ja bereits gegeben. Entgegen zum vollkommen gleichgültigen einfachen 'Dahindümpeln'. Dein Brüderchen scheint ein recht kluger Mann zu sein, was wohl in der Familie liegen mag. Gerade wenn man solche Erlebnisse gehabt hat, wie du sie hattest, betrachtet man vieles im Leben wohl ganz anders als noch vielleicht zuvor. Vielleicht oder bestimmt liegt auch darin gerade der Sinn überhaupt.
Ich danke dir für deine lieben Wünsche und werde mich nunmehr für ein kleines Weilchen von hier verabschieden, begebe ich mich doch am Montag ins Spital.
Abschied ist ein leises Wort!
Dir alles Liebe und behalte dir dein kreatives Schaffen!
Bis bald mal wieder.
LG Uschi
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In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Wem gehört die Fantasie?
Seepferdchenkuschelig dehnt sich mein Geist in den Raum hinein.
Mein Geist sitzt am blaumuschelfarbigen Ozean.
Mein Körper sitzt sanft ruhend am kurkumazitronengelben [ ... ]
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]