Ich spreche nicht von dem, was war,
die Vergangenheit wiegt viel zu schwer.
Was uns verband, ist nicht mehr klar,
Gemeinsamkeit trägt keine Spuren mehr.
Wir gaben alles, Stück für Stück,
bis selbst das Hoffen leise ging.
Was blieb, war nur ein Blick zurück
auf das, woran mein Herz noch hing.
Ich glaubte, Nähe machte mich stark,
dass Bleiben Schutz und Heimat sei.
Doch meine Seele wurde still und karg,
die alte, vertraute Wärme war vorbei.
Die Zeit erklärt nichts – sie vergeht
und wendet sich, ganz ohne Grund.
Wer zweifelt oder sich versteht,
dem bleibt die Seele wund.
Erinnerungen halten leise stand,
wenn Misstrauen in dir spricht.
Ich habe dich im Traum erkannt,
auch wenn mein Innerstes zerbricht.
Ich weiß, du gehst und das genügt.
Kein Flehen hält dich länger bei mir.
Was zwischen uns nun übrig bleibt,
ist Stille – und sie verweilt in mir.
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]
Wenn
Der Inhalt einer Seele
Wie bunte Scherben zu Boden fällt,
Dann darf der Boden nicht zu schön sein.
Und es darf keiner daneben stehen,
Der Angst hat
Und das Leben zu ernst nimmt.
Weil [ ... ]