So wie verschwommen so manch milchig Glas
durch das hindurchzublicken nicht mehr geht.
In einer Zeit, in der man gern vergaß,
weil sie doch ohnehin kaum wer versteht.
So wie der Sonnenstrahl so sonnenklar,
der immer noch einher mit Glockenklang.
In einer Zeit wo Wahrheit wurde wahr,
auch wenn man doch dabei im Unverstand.
So wie die Fragen nur nach dem Warum,
zerborsten so sehr in sich selbst beinah.
Entbehrlich dir erscheinend und so krumm,
denn endend ist letztendlich was so nah...
Wenn man schon ein Gedicht mit 'so wie' beginnt ;-)
Zu diesem Gedicht habe ich andernorts reimend rekommentiert - dies möchte ich euch liebe Freunde nicht vorenthalten ohne es einzusprechen oder eigens zu posten..
Der Sonnenstrahl, der grade dann als dies Gedicht entstand,
am frühen Morgen sich mit Glockenklang verband.
Wenn meist Gedanken die der Nacht entsprangen
noch immer dir am Morgen leise klangen...
Wo Wahrheit beinahe wie milchig Glas,
weil doch so oft man Wirklichkeit so leicht vergaß.
Es ist Erinnerung die doch so sehr präsent
und die man leider allzuleicht verkennt...
Das was einmal im Jenseits möge sein,
bestimmend dann für jeden einst allein
sein Tun und Lassen wohl fortan.
Ob man erinnert sich einmal sodann?
Das Vergessen wird uns leider manchesmal zum Fluch.
Verzeiht, wenn ich derzeit eher zu Dunkelgrau neigen mag!
du weißt ja, Beifall ist des Künstlers Brot dafür danke ich dir vom Herzen.
Doch Mühe ist es ganz sicherlich keine. Dafür bin ich viel zu bequem denke ich. Eigenartigerweise schreibe ich immer spontan aus dem Bauch heraus, natürlich zu dem was mich zu bewegen vermag und auch oftmals in meinem unmittelbarem Umfeld passiert, es wäre ja sonst nicht authentisch.
Mein lieber verstorbener Poetenfreund hat mich immer dazu ermutigt, Gedichte einzusprechen und Klassiker zu rezitieren, ich hatte zuvor niemals im Leben daran gedacht so etwas zu tun und nun ist es mir zur großen Leidenschaft geworden.
Liebe Sonnengrüße in deinen Nachmittag zu dir!
Uschi
Kommentar:Das freut mich Alf, ich danke dir. Es umfasst die Situation in der sich meine Tante (99) gerade befindet, wo das Erinnern und einiges mehr ganz einfach oftmals auslässt. Man versteht es nicht, das Warum und Weshalb und das Unvermögen und nur unzureichend helfen zu können zieht mit hinab...
Ich setzt mich hin und denke mir,
bring wieder mal was zu Papier!
Ob kluge Zeilen oder dumm,
sag einfach was – sei nicht mehr stumm!
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Menschen zu berühren,
Menschen mit ihren Gefühlen zu entführen.
Zu sehen, was sie empfinden, ohne sie wirklich zu kennen,
meine Gabe, mich in diesem Spiegel zu trennen.