An einem Sommermorgen,
sie sitzen schweigend da,
in den Gesichtern liest man Sorgen,
kein anderer nimmt sie wahr.

Nur ein Schmetterling umschwebt
das traurig stille Paar,
und der Sommerwind, er weht
in ihrem langen Haar.

Wie Tau im frischen Morgenlicht
große Tränen funkeln,
in ihrem blassen Angesicht
die Schatten überdunkeln.

Die Stunden, sie verrinnen
so wortlos und in Pein,
schauen in die Ferne sinnend,
bald ist jeder dann allein.

Zwei Liebende, zwei Leidende,
vereint in bitt`rer Qual,
dann küssen sich zwei Scheidende
zum allerletzten Mal.


© groti


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Beschreibung des Autors zu "Ein letztes Mal"

Sommermorgen, Schmetterling, Morgenlicht, wortlos, scheiden




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