Fahnengleich entsteh'n die Geister der Vergangenheit –
sie zieh'n wie Nebelschwaden um dein armes Herz.
Du blickst dich um: Die Gegenwart ist eine Zeit,
die schnell vergeht, nach Anderwärts,
wo du dann selbst wie Nebelschwaden bist!
Versteh dich jetzt als Bild gemachter Weltgeschichte
und dann versuche dir dich selber zu erklären...
Bleib bitte positiv gestimmt, jedoch verzichte
nicht auf die Logik, lass die Ehrlichkeit gewähren –
betrachte frei nur deine allzu kurze Erdenfrist!
Verbirg nicht was du siehst und deutlich auch verstehst,
sonst wirst du Opfer sein für schändliche Verbrecher!
Denn was du, gut gelaunt, für dich geschickt verdrehst
das fördert deine schlimme Sucht als Zecher,
der für die nüchterne Wahheit wohl verloren ist...
Natürlich lechtzt du, gut, nach allen faulen Kompromissen,
damit dein kleines Dasein friedlich irritiert verläuft –
doch handle stets nach deinem eigenständigen Gewissen
das dich mit zarten Bissen ständig überhäuft
und lass nicht zu, daß man dich falsch zu Tode küsst!!
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.