Wenn Himmel splittert
hinter Glas
wenn Angst
mohnrot
in schwarzen Wiesen blüht
wie Krebsgeschwür
möbliere ich
die Einsamkeit
mit Schall
und Rauch
und spuck dem Tod
noch einmal
meine Tränen ins Gesicht
Kristalle
pumpen Euphorie
durch meine Venen
die Nacht
schmeckt fischig
nach Sekret
ich inhaliere
tief und gierig
atemlos vor Schmerz
Hilflose Kinderbeine
stöckeln auf Asphalt
die Lust
hockt lippengrell
in allen Ecken
verhöhnt
meine Vergeblichkeit
mit einem Blick
Aus Wagenfenstern
tropft Testosteron
gefönte Dummheit
hat sich frisch rasiert
der Mond
grinst eitergelb
und schweigt
Ich irre Tage durch das taumelnde Gelände
des unrunden Pulses,
durch ein Auf und Nieder ohne Takt,
wo Unrast wie dürres Laub
an meinen inneren Wänden schabt
und Glaubenssätze, [ ... ]
Es ist das Rundumuns, das oftmals uns bestimmt.
Egal dabei warum und auch zu welcher Zeit.
Einzig als Kind erscheint selbst Kleines uns so weit.
So vieles was für uns dabei doch [ ... ]
Wo er sich durch die Schichten fraß, entstand ein Riss – aber kein zerstörerischer. Es war ein feiner, seidener Spalt, eine Lücke zwischen dem, was gewesen war, [ ... ]
Dopamin-Schmetterling
Bunte Tragflächen fliegen über Tränen und Träumen.
Erinnerungen in Licht getaucht verlieren in der Traumwelt ihre Lebensfarbe.
Fliegen, bloß fliegen, bloß nicht das [ ... ]
Der erste Mensch mit einem Lächeln.
Er hat sich gesagt:
"Ich bin Pleite! Habe keine
Arbeit! Bin ohne Macht! Ohne
Freunde. Ohne Ansehen. Ohne
Denken. Und ohne Ehrgeiz. Und
ohne jeden [ ... ]