Ich gab mich dem Nektar für ewig hin, doch wollte er mich nicht beglücken oder begatten. Daraufhin befand ich mich in einem Sturm aus Pollen, die meinen Körper bestäubten. Doch nun bin ich gefangen in meinen ach so schlechten Gedanken. Kein Licht mehr in den weiten Gängen. Kein bewusstes Lauschen von Klängen. Alles ist in einem Ton, nicht aus Farben bestehend, nur hörend und dich leicht quälend. Alles in allem bist du noch dort, gefangen in diesem dunklen Ort. Und nur einer ist fähig, dich zu retten aus dem Käfig. Wer könnte das nur sein? Schau doch mal in dich selbst hinein.
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]