Der Tag ist dunkel,
kein Sonnenstrahl erhellt mein Herz.
Ich bin des Lebens müde,
immer die üblen Sorgen.
Unendlich lang sind die Nächte,
habe Angst vorm nächsten Tag.
Kalter Schweiß dringt aus allen Poren,
meine Seele kämpft mit Dämonen.
Quäle mich jeden Tag aufs Neue,
die Angst hält mir die Treue.
Kann mich nicht dagegen wehren,
möchte sie verjagen, sie plagen.
Freunde ziehen sich zurück,
können es nicht verstehen.
Ich könnte ihre Hilfe gebrauchen,
aber will ich dies?
Doch die Familie hielt mich am Leben,
auch wenn ich in Lebensgefahr schwebe.
Versuchen mit mir das Licht zu erreichen,
es kostet Kraft von allen.
Sah die Sonne wieder scheinen,
der Himmel ist nicht mehr grau.
Geduld und Hoffnung brachte
wieder Lebensfreude.
Viele Menschen sind davon betroffen,
wir dürfen ihnen nicht aus dem Wege gehen.
Medikamente können helfen,
aber wichtiger sind – verständnisvolle Menschen.
Geboren und Gestorben
Leben und Tod
Wachsen und Schrumpfen
Klein und Groß
Weiss und Schwarz
Dick und Dünn
Schmal und Breit
Hungrig und Satt
Nah und Fern
Innen und [ ... ]
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]
Das leere Haus. Im Zimmer der
Löwen, leben jetzt Katzen.
Im Zimmer der Adler, leben jetzt
Spatzen. Im Zimmer der Hirsche
leben jetzt Hasen. Und alle sind
voller Bildung. Und alle sind [ ... ]
Dein Bild im Rahmen
Wandert.
Kippt.
Verblasst.
Neue Falten.
Alte Fragen.
Eine Stirn, die leise lacht.
Doch tief in dir hängen andere Rahmen.
Eingebrannt wie frische Narben.
Ohne [ ... ]