Mein Leib auf dem Boden festgepresst
In der Ecke sitzend starre ich auf meine Hände
Die Kälte schleichend an den Wänden
Langsam mich meine Kraft verlässt

Ein Lichtblick durch den Spalt des Holzes
Immer wieder durchhallt mein Schrei den Gang
Aber niemand scheint zu hören den Klang
Langsam schwindet die Macht des Stolzes

Wieso tut denn keiner etwas?
Wieso hört hier keiner meine Schreie?
Wieso habe ich keine Kraft?

Für Stunden und Tage sitze ich in der Ecke
Hilflos und allein starre ich auf die Decke
Der Spalt wird größer und die Befreiung nah
Am Ende jedoch das Maul der Hölle ich sah


© Armalia


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Kommentare zu "Der zwielichtige Blick"

Re: Der zwielichtige Blick

Autor: Teddybär   Datum: 26.03.2020 17:48 Uhr

Kommentar: Hallo Armalia

Sehr makaber der Text, gefällt mir. Könnte eine Filmszene in einem Krimi sein...

LG Teddybär

Re: Der zwielichtige Blick

Autor: Mark Widmaier   Datum: 27.03.2020 7:38 Uhr

Kommentar: Ausdrucksstark und schaurig untermalt. Dieses Genre ergänzt unser Forum gut. Gefällt mir.
Liebe Grüße von Mark

Re: Der zwielichtige Blick

Autor: Armalia   Datum: 27.03.2020 14:39 Uhr

Kommentar: Danke lieber Mark und lieber Teddybär für eure lieben Kommentare!
Liebe Grüße, Armalia

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