Ich freue mich über das Interesse an dem Gedicht. Vielen Dank für die Tipps.
Vielleicht war die Gliederung nicht ganz klar, sodass ich die Absätze vergrößert habe.
In der ersten Strophe geht es um die Verletzungen, die Wunden, die uns gewollt oder ungewollt zugefügt werden.
In Strophe 2 und 3 entstehen die Mauern zum Schutz, sie sind noch sehr niedrig.
In Strophe 4 und 5 werden die Mauern zum Gefängnis, die Türen schließen sich.
In der letzten Strophe sind die Ängste so groß, das die Mauern tatsächlich zum
Schutz VOR dem Leben werden.
Kommentar:Ein schönes Gedicht. Handelt es sich bei den "Wunden" um solche, die man durch die Außenwelt erlitten hat, oder um selbst zugefügte Wunden, von denen man nur glaubt, die Außenwelt sei schuld daran?
Kommentar:Danke für den Kommentar! Deine Frage ist schwer zu beantworten. Jemand der schwach ist wird verletzt, von jemandem der stark ist, prallen die Pfeile ab!
Verletzt sich der Schwache selbst, weil er nicht stark ist oder wird er von anderen verletzt? Was meinst du? LG sissy
Kommentar:Hmmm ... Ich denke, dass die erste Verletzung von außen kommt, und man sich dann selbst unbewusst in dem Versuch, sich zu schützen, noch größere Wunden zufügt. "Das gebrannte Kind scheut das Feuer", sagt man ja. Aber wenn man sich dem Feuer dann gänzlich entzieht, erfriert man irgendwann.
Kommentar:Hallo Sissy!
Dein Bild mit den Mauern gefällt mir. Wenn es dich interessiert, schreibe ich ein paar Gedanken zur Form zur evtl. Weiterarbeit. Nachdem du die Form so steng durchhältst, solltest du auch die erste Strophe mit "Mauern gebaut beginnen - zB. Mauern gebaut für die Wunden der Seele ....
In der 2. Strophe "dass"..., "Türen geschlossen" würde ich nur einmal nehmen .... letzte Strophe vielleicht: "zum Schutz für das Leben" ...
Vielleicht interessiert dich auch ein Gedicht, das ich einmal über die Mauern schrieb.
Wir brauchen Mauern,
die uns schützen
vor Neugierde und Misstrauen,
vor Mitleid und Angriff.
Aber lass deine Türen offen
für deine Freunde,
sonst trennen die Mauern
mehr als sie schützen
und aus Burgen werden Gefängnisse.
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Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der Wonnemonat Mai kommt nunmehr an die Reihe,
durch zugig Tür hinweg, der launische April.
Die Wetterkapriolen gnädig man verzeihe,
wenn laues Lüftchen sanft mit Knospen spielen [ ... ]
Ein Wort – ein Stein, ins Wasser gesetzt,
kaum fällt er, zieht er flüchtige Ringe,
die Zeit verwischt, was er verletzt,
verliert sich leise im Grund der Dinge.
Seit ich eine Brille brauche, achte ich sehr auf mein Sehvermögen...die Augen nicht überanstrengen, gutes Licht, am besten bei Tageslicht lesen.
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Der Garten der Lieder. Er lebt als
Engel und Traum. Er sieht als
Reise und Leben. Er redet als
Hafen und Insel. Steht am
Fenster. Sitzt im Cafe. Kennt die
Welt. Das gute im Blick. Der [ ... ]