Willst zuhören, da sein,
Doch deine Angst
Vor meiner Wahrheit
Fällt mir mitten ins Wort.

"So darfst du nicht denken"
Es ist Trost in engen Grenzen.

Bereit, mich tiefer zu verletzen.
Stellst mir weiter tausend Fragen
Nicht der Antworten wegen.

Entscheide dich
Ich kann verschweigen oder öffnen
Nicht auf halbem Wege enden

Entscheide dich
Ein wenig ehrlich gibt es nicht
Für mich.

Ich zeig' dir
Alles oder nur die Hülle,
Es ist mir gleich,
Doch entscheide dich,
Denn es reicht,
Denn warum fragen, wenn du nicht bereit bist, zu ertragen, wie ich bin?

Mein Innerstes
Ich will nicht,
Dass du leidest
Mit mir, durch mich, meinetwegen.
Ich will mich gern verschließen und dich schützen

Nur lass' das Fragen
Wir beide sollten keine halben Lügen
Mit uns tragen
Sonst ist Halbherzigkeit zu Hartherzigkeit geworden.


© Alle Rechte vorbehalten


10 Lesern gefällt dieser Text.



Unregistrierter Besucher








Beschreibung des Autors zu "Scheintrost"

Gedanken, wie Mitgefühl / Trost aussehen müsste, damit ich damit umgehen und es besser annehmen könnte...letztendlich wurde mir nur bewusst, wie es aus meiner Sicht eben nicht sein sollte.
Ursprünglich hatte ich noch eine Art Prolog zu dem Text:

Ein Ankerpunkt,
Behaglichkeit
Wider Trauer und
Hartherzigkeit.

Hältst meine Hand,
Doch nicht mein Herz.
Lässt ihn bei mir,
Den echten Schmerz.



Ich bin noch sehr neu hier und nehme Kritik und Ideen gerne an.

Diesen Text als PDF downloaden




Kommentare zu "Scheintrost"

Re: Scheintrost

Autor: Maline   Datum: 31.07.2019 8:40 Uhr

Kommentar: Liebe Nea!

Also, mir gefällt dein Gedicht. Es ist tiefgründig und regt zum nachdenken am.

Viel Erfolg und Freude weiterhin am Schreiben! - - LG. Maline

Re: Scheintrost

Autor: Nea   Datum: 02.08.2019 7:42 Uhr

Kommentar: Dankeschön! Liebe Grüße zurück.

Kommentar schreiben zu "Scheintrost"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.