Sie steht vor ihrer Staffelei , verucht ihr Leben bunt zu malen, das Chaos tobt, ihr einerlei, stellt weiter keine Fragen.In ihrem Herzen tobt der Groll auf dieses schwere Leben. Im Geiste führt sie Protokoll, möcht gerne sich erheben.

Was vormals grau wird übermalt in schillernd bunten Farben, hält sich für schlau und glaubt daran ihr Leben schön zu malen.Der Schmerz entflieht aus ihrem Geist bis in des Pinsels Spitze, der Seelenschmerz wird übermalt mit heller Farbenblitze

Und vortan malt sie Bild für Bild, sie pfeifft auf Etikette und komponiert mit Farben sich des Lebens Operette. Der Alltag schlich sich leise ein in ihr verkorkstes Leben, sie möcht gern das es anders sei und würd was für geben.

Er war es dem sie stets vertraute bis ihr sein Ich eins überhaute. Sie ist es die den Schaden richtet, Er ist es der zerstört, vernichtet. Früher waren sie mal Wir, heut grüßt nur noch das Murmeltier`.Wo sind die Höhen abgewandert, die Tiefen halten stand. So wie sie einmal aufbegehrt rennt sie vor eine Wand....


© Erika Reinecke


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Kommentare zu "Und täglich grüßt das Murmeltier"

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier

Autor: Wolfgang Sonntag   Datum: 31.05.2019 18:40 Uhr

Kommentar: Liebe Erika,
dein ergreifendes Werk sendet die Botschaft: Das Leben ist wie ein Gemälde. Die einen mögen es, die anderen nicht. Wichtig ist, dass du es selbst magst.
Liebe Grüße Wolfgang

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier

Autor: possum   Datum: 01.06.2019 0:51 Uhr

Kommentar: Sehr ergreifend wie du diesen Schmerz festgehalten hast in deinem Werk liebe Erika,

liebe Grüße!

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