Weiter

Über Feuer in der Ferne
Milliarden kalte Sterne
Vernehm ich heut' ihr Klagen
Wissen, weinen und ertragen

Ihr Lied als Licht hernieder
Erzählt es jede Nacht wieder
Verflossne Freude durch Weiten
Sie können uns nur begleiten

Stille Zeugen der Geburt
Gespannt auf Werden und Wurd
Geben ihren Sinn als Segen
Ihr Zeichen für reiches Leben

Wie sehr sie sich auch verzehren und versprühen
Verfolgen ja, können sie uns doch niemals berühren
Der Himmel so erfüllt von ihrer Sehnsucht
Dringt in jedes Herz, das etwas sucht

Klingt nach Unendlichkeit
Nach Abschied
Nach Unumkehrbarkeit
Und wie sie sich vollzieht.


© franzis freedomslair dom


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Kommentare zu "Weiter"

Re: Weiter

Autor: Ella Sander   Datum: 15.03.2019 17:39 Uhr

Kommentar: "Weiter"...und irgendwann verblassen die Narben,
Und gestatten Heiter.
Schöne Zeilen, lieber franzis!

Liebe Grüße
Ella

Re: Weiter

Autor: franzis   Datum: 15.03.2019 17:56 Uhr

Kommentar: danke, ja, so sollt es sein =)

LG, danke

Re: Weiter

Autor: possum   Datum: 15.03.2019 23:30 Uhr

Kommentar: Die Ella hat dies schon oben so schön gesagt, lieber Franzis ich schließe mich gerne an, in deinem Werk habe ich gerne angehalten, liebe Grüße!

Re: Weiter

Autor: humbalum   Datum: 16.03.2019 10:03 Uhr

Kommentar: Interessantes Gedicht. Die kosmisch dynamische Poesie. Sterne als intergalaktische Sätze. Das Universum als der Beweis das nichts bleibt. Alles kommt und vergeht. Selbst die Ewigkeit. Sogar Gott ist sterblich. Es braucht Mut über wahre Grösse zu schreiben. Denn dann erschafft der Mensch neue Universen. Oder das Universum zerstört Ihn. Du hattest Mut. Ich hoffe das Ergebnis ist für Dich zu ertragen. Klaus

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