In diesem Meer,
in dem ich wohne,
ertrinke ich seit dem ersten Augenblick.

Meine Lungen lernten nicht zu atmen,
meine Füße berührten nie festes Land,
nicht einmal meine Augen, sahen sich satt an diesem Grün.

Über mir die Ferne,
Unwissenheit getränkt in Sehnsucht,
oh, lass mich dir einen Namen geben.

Allumfassendes Rauschen,
wildes Toben ungehörter Rufe,
suchen ihren Weg durch taube Ohren.

Mein Herz schlägt einsam Wellen,
hohle Venen, verankert in unfruchtbaren Böden,
mit der Absicht zu verblühen.

Lass meine Arme in sich Ruhen,
meine Lippen sich trocknen,
mich den Geschmack von Salz vergessen.

Mein Augenlicht,
das würde ich geben,
nur um einmal zu sehen.


© Nici


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