... Liebe Lei,

© ©i.A.H20-17

des Winters Kälte ward verhängt,
da haben wir uns gefunden,
uns dicht aneinander gedrängt,
in den endlos vielen Stunden

Im Frühling haben wir getanzt
in Feldern voll von rotem Mohn,
& haben uns berauscht verschanzt,
tief in der Leidenschaften Lohn.

In des Sommers heißer Hitze,
da loderte noch wild die Glut,
der Himmel ward voller Blitze,
viel Feuer ward in uns’rem Blut.

Doch dann folgten Wolken grau
& mit ihnen auch der Regen,
Du liefst rasch weg ohne ein „Ciao“
brachst nur wortlos uns’ren Segen

Nur manchmal denk´ ich noch an Dich,
schau wehmütig & stumm Dir nach,
& fühlen kann ich dann den Stich,
als laut mein gläsern Herz zerbrach.


© i.A.H20-17


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Kommentare zu "... Liebe Lei,"

Re: ... Liebe Lei,

Autor: agnes29   Datum: 10.07.2018 11:53 Uhr

Kommentar: Wunderschöne Zeilen die ich gerne gelesen habe.
Liebe Grüße,
Agnes

Re: ... Liebe Lei,

Autor: Callme-ismael   Datum: 10.07.2018 12:19 Uhr

Kommentar: @agnes... vielen, lieben Dank Signorina Agnes: es freut mich sehr, wenn die Dame denn an meinen Zeilen Gefallen fand.

Einen schönen Tag wünsch´ ich Signorina noch,

Ahoi

Re: ... Liebe Lei,

Autor: Ikka   Datum: 17.11.2018 22:14 Uhr

Kommentar: Oha, du schreibst ja in ganz wunderbaren Metaphern, lieber Ismael!
Ikka

Re: ... Liebe Lei,

Autor: Callme-ismael   Datum: 18.11.2018 1:07 Uhr

Kommentar: ... nun
ich beuge mich etwas, dem Mainstream :D
doch wahrhaft...
...
... steckt eigentlich der Grund des Ansteins in
Oscar Wildes "Roses & Rue", to slm
:)

Ahoi

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