... Seelenpein

© ©i.A.H20-16

Man sitzt & wartet,
Tag ein & Tag aus
starrt leer aus Höhlen,
& kommt nicht heraus

Aus dem Gefängnis,
dem eig’nen Leibe,
aus dem eig’nen Kopf,
der Teufels Bleibe

Das Fleisch versteinert,
die Augen trocken,
das Herz ein leblos,
kalter Eisbrocken

& die Gedanken,
mit Zähnen aus Stahl,
verschlingen die Seel’
zum festlichen Mahl.

Es gibt keine Flucht,
& kein Entkommen,
stumm wird das Schicksal,
nur hingenommen.


© i.A.H20-18


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Kommentare zu "... Seelenpein"

Re: ... Seelenpein

Autor: Ella Sander   Datum: 05.07.2018 17:53 Uhr

Kommentar: Das Thema ist schwer, aber das Gedicht gefällt mir, lieber Ismael.
Du beschreibst die Seelenpein sehr treffend.

Lieben Gruß,
Ella

Re: ... Seelenpein

Autor: Callme-ismael   Datum: 05.07.2018 18:59 Uhr

Kommentar: @Ella Sander: ja... damals hab` ich nur die gequälte Seel´ sprechen lassen.
Danke für die lieben Worte Signorina Sander

Ahoi

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