Stimme des Herzens

© Santos-Aman

Sei umarmt, Du musst Dich nicht grämen.
Wenn in meinen Worten, Du etwas fandest,
das Dich verletzte, eine Bosheit oder Unredlichkeit,
so sich Verrat hineinschlich oder Lüge -
zeig sie mir, und Deinen Schmerz.

Oft mag ich unachtsam und grausam sein,
ohne es zu wissen -
und müsste doch darum wissen!
Lauf nicht weg, lass uns den Weg zueinander finden.

Wenn ich nicht mehr ein noch aus weiß,
wie viele Male, wenn die Dunkelheit mich
am dichtesten umhält,
da nur noch Schwäche ist, dann versuche ich,
auf die Stimme meines Herzens zu hören,
die einzige, welche noch spricht
und stets von dem Einen:
da, in jener absoluten Stille
und Freude zu verharren,
bloß zu werden und offen.

Es ist nur eine Hoffnung,
und so sie flackert, sie brennt niemals aus.
Siehst Du meine ungeschützte Seele?
Jetzt erzähle ich Dir davon,
ich verberge mich nicht,
schau und Du entdeckst das Offene,
erzähle mir, auf dass wir beide lernen.

Wenn wir die Sprache doch beide fänden!
Nur miteinander aber ist es möglich,
ich lausche Dir.


© Santos-Aman


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