Du liebe Muse, was sorgst du dich?
Im trüben Blick les´ ich den Kummer,
der dich selbst in tiefstem Schlummer
plagt und quält ganz fürchterlich.

Der krude Alb raubt schon den Schlaf,
fest hält er dich in seinem Arm.
Haucht seinen Odem dir so scharf
ins Antlitz, was dir die Ruhe nahm.

Ich wünscht´, du hättest stets die Kraft
zu widerstehen des Albtraums Macht,
der inneren Qual zu entfliehen.

Lass die Dämonen weiterziehen,
die Zwerge, Gnome und die bösen Feen.
Niemand soll dir im Wege steh´n.


© Susan Mellville


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Kommentare zu "Die leidende Muse"

Re: Die leidende Muse

Autor: Sandro N   Datum: 03.02.2018 10:04 Uhr

Kommentar: Liebe Susan,
Bitte mach die Kommas weg, die, da wo sie sind, nicht hingehören.
Das wäre:
Vers 3 nach „Schlummer“
Vers 7 nach „scharf“
Vers 9 nach „Kraft“
Sonst kommen die schönen Enjambements nicht zur Geltung, die für den Lesefluss essenziell sind.

Nimm dies nicht als böse Kritik auf, denn es ist konstruktiv gemeint.
Ansonsten ist das Gedicht nämlich großartig.
Gruß, Sandro

Re: Die leidende Muse

Autor: Susan Melville   Datum: 03.02.2018 16:23 Uhr

Kommentar: Vielen Dank mein lieber Sandro,

für die Korrektur. Du hast vollkommen Recht, die Kommas müssen weg.


Ein schönes WE noch & sonnige Grüße

Susan

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