Ich bleibe nicht liegen

Meine Kraft habt ihr geraubt,
die Hilfe die zu euch ich trug,
habt ihr ohne Scham missbraucht
und was ich gab, war nicht genug.

Ihr schlugt mich ohne Hände,
mit Worten ganz allein,
ihr warft sie gegen Wände,
wart so unendlich gemein.

Ihr wünschtet dass ich stürbe,
verbittert und allein.
Und wolltet meine Würde,
zerbrechen klitzeklein.

Doch ich bin aufgestanden,
begann mich bald zu wehren,
ihr habt es nicht verstanden
und wolltet mich belehren.

Ich sollte am Boden bleiben,
auf den ihr mich gebracht,
ich sollte für euch leiden,
doch ich habe neue Kraft.

Angélique Duvier
Dezember 2016

Ich bleibe nicht liegen

© Dramaturgie des Lebens - von: Angélique Duvier - Amazon


© Angélique Duvier, Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!


14 Lesern gefällt dieser Text.

Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher










Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher

Diesen Text als PDF downloaden



Weitere Seelenschmerz Gedichte

Wünsche dir Zeiten...

Der Schrei

zurechtweisung

Erschöpfende Wege

Schattenopfer



Kommentare zu "Ich bleibe nicht liegen"

Re: Ich bleibe nicht liegen

Autor: AWMondträumerei   Datum: 28.12.2016 22:36 Uhr

Kommentar: JA ! und immer wieder JA !!!

Re: Ich bleibe nicht liegen

Autor: Niclas001   Datum: 01.01.2017 2:12 Uhr

Kommentar: Wer missbraucht die Würde, ist klitzeklein, wer die Würde lebt, niemals allein. Der Anfang des Lebens ist es zu leben, unwissend und voller Tatendrang, erklärt einem das Leben die wirklichen Gefühle, ein klein wenig und dann doch immer mehr, Schritt für Schritt und irgendwann gibt man es nicht mehr her.
All die Niederlagen und Ängste die uns in plagen, Tag für Tag und Nacht für Nacht erinnern uns daran das wir alles ertragen.
Als wir jung waren haben wir nichts gewusst und haben alles erhofft ,unser Herz war frei unsere Sehnsucht groß, der Atem still und die Hoffnung unendlich groß,
all das endet nicht in irgend einem Schoß, wenn man es wirklich nicht will, man kann alles machen und fühlen , denken und handeln, die Sehnsucht spüren bevor der Winter kommt und alles wird dann vielleicht still oder man fühlt das Leben wie man will.

Kommentar schreiben zu "Ich bleibe nicht liegen"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.