So manch ein Geschehnis,
Hinterlässt eine Wunde,
Die dem Alltagsglück im Wege steht,
Die schnell eitert, die nicht heilt,
Durch die die Lebenlust vergeht,
Welche seelen-nah im Körper weilt,
In manch fröhlicher Stunde.
Solche Wunden entstehen schnell,
Wenn sich die guten Dinge wenden,
Und die, bei denen sie in der Seele klafft,
Verlieren Lebenlust und Willenskraft,
Bis sie an Kraftlosigkeit verenden.
Und darum, statt Tag für Tag,
In Seelenschmerz zu bluten,
Sehne ich mich nach dem Vergessen,
In Lethes dunklen Fluten.


© Styx


2 Lesern gefällt dieser Text.



Diesen Text als PDF downloaden



Kommentare zu "Wenn Wunden eitern"

Re: Wenn Wunden eitern

Autor: agnes29   Datum: 02.06.2015 8:41 Uhr

Kommentar: Hat mir gefallen dein gedicht, es sind wahre Worte.
LG Agnes

Kommentar schreiben zu "Wenn Wunden eitern"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.