Ich werd' gelitten
nicht gestritten
Alle treten durch mich hindurch,
als wär ich gar nicht da
Ein Schatten, den sie ignorieren
- wer weiß, vielleicht bringen meine Worte sie zum Frieren?
Vielleicht verströmt mein Geist
klirrendes Eis
das alle meiden
Oder nein, das ist es nicht!
In der Tiefe strömt der Fluss des Lebens
doch bei mir sucht man danach vergebens
Ein großes Loch,
wer will das noch?
Großflächig muss man es umgehen
will man sich nicht selbst drin sehen
Egal ist alles, was ich sage
doch ohne drunter liegendes Licht geht es nicht
Die Energie, die ich verströme
erzeugt anscheinend Vertreibungstöne
Und so nimmt es seinen Lauf
Ich sehe zwar des Lebens Knauf
doch geht es stumm durch mich hindurch
Vereinbart sich zum Tanze
all die Guten, all die Bösen
in der Not finden sie sich
Doch mich?
Ich scheine gar nicht auf
Bin Makulatur
während ich stumm ersauf'
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der Geier singt ein Lied.
Der Löwe fliegt zur Post.
Der Bär kauft ein Klavier.
Und die Sonne scheint.
Und die Welt spielt. Und
jeder Traum findet Gold.