Der Wind wirbelte unsere Seelen auf wie Sand.
Sand aus der Wüste,
Sand vom Strand.
Doch er legte sich und sank
indem er eine Melange hinterließ
ein Seelengemisch.
In welcher alles harrte,
von Körnung und Farbe,
Geschmack und Härte
alles vermengte.

Und nachdem ich meine Seele auflas
und du deine Seele wieder auflast
und du deiner Wege gingst
und ich die meiner,
vollzog sich eine spukhafte Wirkung der Ferne
von quantengleicher Verschränkung.
Trennen ließ sich der Seelensand nicht zur vollen Güte.
Sand von dort ist noch hier.
Und Sand von hier noch dort.
Zu jeder Stund, an jedem Ort.
Spüre ich dich und deine Präsenz.


© Pt


3 Lesern gefällt dieser Text.

Unregistrierter Besucher


Diesen Text als PDF downloaden




Kommentare zu "Sand"

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben zu "Sand"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.