Im Wald

Im Wald


Bedächtig sah sie zum Wald hinüber, 

die Zeit ging so langsam vorüber. 

Da stand er in seiner vollen Pracht, 

er hatte so eine Macht. 

Die Blätter der Bäume hatten noch ihre Bräune. 

Das Laub von den Ästen viel, 

was Ihr besonders gefiel. 

Der weiche Boden auf Schritt und Tritt, 

wenn man ihn betritt. 

Immer näher kam sie heran, 

sie war so nah an ihm dran.

Eine Melodie wehte im Winde. 

Ob sie das Plätzchen wohl findet,

wo ihr Mann voll Wohlgemut, 

den Kindern seine Geschichten kundtat, 

bis er in alle Ewigkeit ruht.

Den Wald erreichte sie bald, 

sie hatte keinen halt. 

Ein Sturm brach herein, 

sie war so allein. 

Es gab kein zurück, 

sie hatte kein Glück. 

Ein Blitz, der Donner, der folgte.

Das Böse, das grollte. 

Die Kiefer war da, sie kam ihr so nah. 

Das Ende sie sah, ein Lächeln war da. 

Ihren Liebsten ganz nah, sang sie leise ihr Lied, bis dass der Tod sie besiegt.


© Inge Skrzybski Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!


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