Eisig, kalte Winde wehen
Durch die Straßen breit und leer
Fadenkreutz im kahlen Lichte
Eine Kugel dir beschert
Mit Kinderschrei in Mark und Bein
Stimmst du in das Getöse ein
Die Kugel deine Stirn durchdringt
Dich schließlich in die Knie zwingt
Willkommen hier in Stalingrad
Aus dieser Hölle kommst du nicht
Dein höchstes Gut: Ein neuer Tag
Und Staub legt sich auf dein Gesicht
Eisig, kalte Winde wehen
Durch die Bäume krank und alt
Schnee bedeckt das tote Fleisch
Und wieder weht der Wind so kalt
Ein Schrei, ein Schuss, ein Telefon
Gestillt durch eine Explosion
Und wieder Stille in dem Land
In dem man Menschenleben bannt
Willkommen hier in Stalingrad
Aus dieser Hölle kommst du nie
Dein höchstes Gut: Ein spätes Grab
Das ist die beste Strategie
Kommentar:Wenn derartig tiefsinnige Texte in ihren Terminkalendern stehen, dann wäre es interessant zu lesen, was sich bei ihren anderen Unterlagen noch für Schätze verbergen.
Kommentar schreiben zu "Willkommen in Stalingrad"
Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]