Unser aller Sprache

© Jens Lucka

Höre jeden Laut, jedes Schwingen aller Töne.
Lausche den Gefühlen, jeder Note reichem Klang.
Tief im Inneren klaubt sich arges Blut und alles Schöne.
Geistes Ströme spülen eine Gischt
in den Gesang.

Heiter schwingen Saiten, reisen schunkelnd durch's Gemüt.
Fröhlich schlägt das Herz und alles Glück ersprüht hinaus.
Ausdrucksvoll begleiten meine bläsernd Klänge mit.
Die Mundy spielt verzerrt und klar mein Wohlbefinden aus.

Und sei mir mein Befinden schwer und fließt mir aus dem Geiste,
ertönt mir jene Traurigkeit aus jedem Instrument.
Im Kommen und im Schwinden, welch der Muse in mir kreist,
singt der Seele Laut, geweiht, welch Regung mich auch drängt.

Gefühle in den Tönen schwingen jedem ins Gehör.
Fühlen wir gemeinsam diese Sprache der Musik.
Fühlen Trauer und vom Schönen, welch die Sprache uns beschert.
Und mein Lied verweht nicht einsam, denn ein Jeder fühlt es mit.


© Jens Lucka


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Kommentare zu "Unser aller Sprache"

Re: Unser aller Sprache

Autor: Michael Dierl   Datum: 26.01.2026 16:11 Uhr

Kommentar: Hi Jens, Wowwww...... Mundharmonika und dazu Gitarre spielen. Kriege ich nicht auf die Reihe und ich habe, glaube ich, eine ähnliche Mundharmonika. Schon wieder bewundere ich Dich, dass Du das kannst. Ich glaube, da muss man schon früh mit anfangen sonst wird das nix.

lg Michael

Re: Unser aller Sprache

Autor: Jens Lucka   Datum: 28.01.2026 20:49 Uhr

Kommentar: Hallo Michael, ich danke dir.
Ja ich habe beides getrennt begonnen zu spielen und dann irgendwann beides versucht, was zu Beginn nicht einfach war.
Noten kann ich leider nicht. Ich spiele nach Gehör und Fantasie.
Deshalb kam ich auf dieses Gedicht, eine Sprache mittels Gefühlen über die Musik auszudrücken.
So gibt es wohl viele Pianisten, die ihre Gefühle durch die Tasten in die Sinne ihrer Zuhörer senden.
Ich spiele oft traurig schöne Melodien.

Liebe Grüße, Jens ;-))

Re: Unser aller Sprache

Autor: Michael Dierl   Datum: 07.02.2026 15:50 Uhr

Kommentar: Nachtrag. Traurig schön ist doch auch OK!

lg Michael

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