Beschreibung des Autors zu "Komm erzähl-deine Geschichte ( Teil 2)"
Dieses Gedicht ist eine Einladung, die eigene Stimme wiederzufinden. Es spricht von Blättern, die sich dem Licht entgegenstrecken, von der Angst, die Schatten wirft, und von der Hoffnung, die bleibt. Zwischen persönlicher Verletzlichkeit und gesellschaftlicher Sehnsucht entfaltet sich ein Ruf: „Erzähl deine Geschichte.“ Nicht, um gehört zu werden – sondern um dich selbst zu erinnern, zu nähren und zu befreien.
Wir leben in einer Zeit, in der Geschichten oft gekauft, verkauft und verdreht werden – Wahrheit wird zur Ware, Worte verheddern sich im Gestrüpp vermeintlichen Wissens. Dieses Gedicht stellt sich dagegen. Es fordert uns auf, die eigene Stimme nicht dem Markt, nicht der Angst, nicht der Ohnmacht zu überlassen. „Erzähl deine Geschichte“ ist hier kein sanfter Rat, sondern ein Akt des Widerstands: gegen das Schweigen, gegen die Entfremdung, gegen die Reduktion des Menschen auf Konsument und Funktionsträger.
Wer seine Geschichte erzählt, gewinnt Freiheit zurück – und erinnert sich an das, was unantastbar bleibt.Dieses Gedicht endet nicht mit einem Punkt, sondern mit einer Öffnung. Es legt die Verantwortung zurück in die Hände des Lesers: die eigene Geschichte zu erzählen, nicht als Zierde, sondern als Quelle von Kraft. Wer sich erinnert, wer seine Worte nicht verschweigt, sondern sie als Nahrung und Heilung begreift, tritt aus dem Schatten der Angst in den Raum der Selbstbegegnung.So wird das Erzählen selbst zur Praxis – ein stiller Widerstand gegen das Vergessen, ein leiser Akt der Befreiung. Vielleicht ist das die größte Botschaft dieses Textes: dass wir nicht warten müssen, bis die Welt uns zuhört. Es genügt, wenn wir uns selbst zuhören – und dadurch beginnen, die Welt zu verwandeln. J/L
Das Leben. Ich habe da den totalen Durchblick. Zwei grosse Milchkaffee am Morgen. Dann Led Zeppelin.
Und zwei drei Dickmanns als Nachspeise. Und der Tag kann kommen. Mit welchem Scheiss ist egal. Ich raffe jedes Rätsel. Oder trete es in die Tonne. Klarheit in der Birne.
Das ist Klarheit im Leben. Und das ist die Kirmes im Kopf. Und der Döner Laden an der Ecke. Und der Apfel vom Türkenbasar. Und dann machen wir dem Leben nichts vor. Es besitzt mehr Humor als der Mensch. Jede Sekunde mehr Witze sls Sterne im Universum. Und das ist das Leben, der Witz als das Universum. So mal ganz trocken formuliert. Nüchtern und klar. Wegen der Wahrheit. Und damit der Witz nicht die Wahrheit tötet. Der Witz ist der grösste Feind
der Wahrheit. In einem witzigen Universum ist der Witz die Wahrheit die überlebt. Darum lange lebe das witzige Universum. Ja! Genau endlich weiss es die Welt. Der Witz ist die Wahrheit. Und jetzt kein Witz. Die Wasserpfeife wartet. Und danach das Bett. Gute Nacht!!! MfG Klaus
Kommentar:Lieber Joachim, Danke, du schreibst, wie ich auch darüber denke: Ich erzähle meine Geschichten, denn meine Gedichte sind oft sehr persönlich. Und ich merke wie es mir selbst gut tut und gut geht dadurch. Wenn es anderen dann auch gefällt, umso schöner!
Liebe Grüße
Angelika
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