Drehend, tanz’ ich durch den Raum allein,
obwohl ich doch nicht tanzen kann.
Selbstschreiend erwartest du von mir,
obwohl ich grad’ nicht laufen kann.
Dir lauschend, bleib’ ich doch da,
obwohl ich dich kaum hören kann.
Singend treib’ ich für dich Blüten,
obwohl ich doch nur rufen kann.
Flüsternd bleibst du hängen, schiebst weg,
das ich dir nicht helfen kann.
Weinend gehst du fort,
obgleich du dich nicht lassen kannst.
Murmelnd schläfst du ein,
auch wenn du jetzt nicht schlafen kannst.
Du erwartest von mir,
womit ich nicht dienen kann.
Ich helfe dir nicht,
wie du, mit mir nicht leben kannst.
So können wir beide nicht geben,
und müssen je, mit unseren Problemen leben.
Nach freiem Zitat: "Du musst dir erst selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen, bevor du anderen helfen kannst."
Es ist anzunehmen: das ist kein Gedicht. Vielleicht fehlte mir noch ein dilettantisches.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Regen von gestern ist lange getrocknet.
Meine Tränen trocknen langsam hinterher.
Ich schmecke salzige und süße Bilder der Erinnerungen.
Ich schaue meinem Spiegelbild tief in die [ ... ]
Auf der Strasse sagt das Leben.
Höre die Händler
Höre die Kellner.
Höre die Gäste.
Höre die Fremden.
Und dann gehe ins Cafe
Trinke einen Tee.
Lächle. Und liebe die Zeit.
Und Du [ ... ]