Aus dem gewohnten Trott
führt mich kein Mensch, kein Gott
Ich muss mich selbst aufmachen,
aus meinem Schlaf erwachen
Hinweg mit all dem Plunder
Das Leben ist voll Wunder!

Ob manches mich anficht -
ich will verzagen nicht
Ich kann auf Güte bauen
und wagen zu vertrauen
Soll ich mich nur ergeben?
Das wär der Tod im Leben

Das Leben macht doch Sinn,
weil ich gefordert bin
auch selbst was beizutragen,
zu lindern so viel Plagen,
zum Wohle all der Wesen –
da mag man selbst genesen

Oh du Herr Jesu Christ,
der voll des Geistes ist,
der so viel Last getragen,
Du hast etwas zu sagen
Ein Heiler ohnegleichen
Da reicht ein Wort, ein Zeichen

Amen zu aller Stund
ich sprech aus Herzensgrund
Der Geist, der wird mich leiten,
die Liebe durch die Zeiten,
auf dass es hier auf Erden
gerechter möge werden

Das Leben ist voll Wunder

© WavebreakmediaMicro Panthermedia


© Jürgen Wagner


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Beschreibung des Autors zu "Das Leben ist voll Wunder"

Eine Neudichtung des Chorals 'Auf meinen lieben Gott'
S. https://youtu.be/a_Ey3TTiTfQ
Zur Originalfassung: https://www.youtube.com/watch?v=sVAbvx8Di2k

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